Freitag, 20. Mai 2011

Fiebertherapie bei Krebs

Die Fiebertherapie gilt als aktive Form der Hyperthermie, weil der Körper mittels bakterieller oder anderer Substanzen dazu veranlasst wird, selbst Wärme (Fieber) zu erzeugen. Bis zur Einführung von Zytostatika wurde die Fiebertherapie bei Krebs als einzige systemische Therapie angesehen , und stellt somit auch eine starke Waffe gegen Krebs dar. Sie geriet in Vergessenheit, bis man in einigen Studien feststellte, dass Personen, die häufiger an fieberhaften Infektionen litten, seltener an Krebs erkrankten.

Durch Bakterientoxine (Cooley Toxine) wird eine Erhöhung der Körpertemperatur auf 38,5° bis 40,5° ausgelöst. Während des Fieberschubs von meist 3 bis 4 Stunden kommt es zu einer Mobilisierung sämtlicher Immunaktivitäten im Organismus. Der Therapieerfolg hängt neben der individuellen Reaktionsbereitschaft des Körpers auch von der Tumorart ab. Die besten Erfolge gab es bisher bei Weichteilsarkomen, malignen Melanomen, Brust -, Eierstock- und Gebärmutterkrebs, bei Darm- und Nierenkrebs. Als unproblematische Nebenwirkungen der Fiebertherapie bei Krebs , können vorübergehend Schüttelfrost, Schmerzen und Krämpfe auftreten. Ein allgemeines zugelassenes Präparat zur Fiebertherapie gibt es nicht. Allerdings können Ärzte und Heilpraktiker ein entsprechendes Präparat für die Nutzung ausschließlich in ihrer Praxis/Klinik herstellen. Medizinische Praktiker haben die "aktive Fiebertherapie" als sehr nebenwirkungsarm kennen gelernt.
Es fällt auf , dass fast alle infausten Krebs-Patienten die ich in den letzten Jahren kennen gelernt habe und die den Krebs entgegen der Prognosen besiegt haben, die Fiebertherapie bei Krebs als Bestandteil ihres Therapiekonzeptes hatten. Mehr Infos zur Fiebertherapie !

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